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Wochenflyer Kinobar Prager Frühling 27. Februar - 5. März 6. - 12. März 13. - 19. März _________________________________ |
Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Geboren 1926 in der Ukraine wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk, Belarus. Das Filmteam der Regisseure Hannes Farlock und Sinie Gory begleitete Andrei Iwanowitsch Moiseenko über ein Jahr mit der Kamera, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Moiseenko in unzähligen Alltagssituationen. Der Film zeigt einen Menschen, der nicht mit seinem Schicksal hadert, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet, leidgeprüft aber nicht verbittert. Vorstellungen
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